Mrz 172013
 

Sebastian auf der Tour nach Bad TölzSebastian Hehn

Wir gingen diese Etappe nach einer ausgeschlafenen Nacht zu Hause gemütlich an, wir hatten keinerlei Zeitdruck. Um ca. 9:30 Uhr machten wir uns auf. Es regnete, jedoch nach kurzer Zeit wurde es deutlich weniger, wir mussten aber ca. 10 km bei leichtem Dauerregen wandern. Die Tour verläuft fast den ganzen Tag nahe an der Isar. Unterwegs fanden wir etliche wilde Apfelbäume mit fast reifen Früchten, an denen wir uns bedienten. An der Tattenkofener Brücke schließlich, trafen wir Corinna, die uns ein paar Früchte brachte und neue Einlagen für die Schuhe. Wir machten ca. 45 Minuten Pause und starteten wieder durch. Endlich hörte der Regen auf, kurz nach Geretsried machten wir unser erstes Video.

Wir fanden eine riesige Menge an Tollkirschen und Himbeeren auf einem Fleck. Das war schon interessant – zwischen den giftigen Pflanzen die guten Himbeeren heraus zu pflücken. Der Weg verläuft überwiegend auf sehr gut begehbaren Strecken.
Nach Geretsried passierten wir den Malerwinkel, kamen durch ein nettes Stückchen Wald über eine Brücke, um dann einige Wiesen zu durchqueren. Überall Wildpflanzen wie Löwenzahn, Wegeriche, Brombeeren, Himbeeren in Hülle und Fülle.

Der Blick vom Malerwinkel Der Blick vom MalerwinkelAndreas-Hofmann im WaldAndreas Hofmann

Nach einiger Zeit auf guten Wegen kamen wir an ein langes Stück Schotterweg, mit tief aufgeschüttetem Isarkies. Das nimmt einem die Kraft. Kilometerweit stapft man durch dieses Geröll. Auch hier wieder interessante Pflanzen- und Tierwelt. Wir sahen viele kleine Kröten und Frösche über die Wege hüpften. Kurz nach dem Isar Längenschild 193 bogen wir rechts ab, um die Isar kurzzeitig zu verlassen und den Weg über die Höfe Lochen und Rimselrain fortzuführen. Die Füße, hier speziell die Ballen bei Sebastian und der Innenfuß bei Andreas fingen heftig an zu schmerzen. Die letzten Kilometer nach Bad Tölz waren landschaftlich sehr schön, da die Aussicht auf die schon fast erreichten Berge wunderschön war. Ein bedrohlich aussehendes Gewitter zog auf und es donnerte gewaltig. Wir dachten, dass wir gleich sehr nass werden würden, blieben jedoch glücklicherweise vollständig verschont. In Bad Tölz angekommen, trafen wir Corinna, mit der wir in’s Café Love gingen und einen leckeren Salat aßen. Dieser rundete den Abend ab und wir fuhren zufrieden und müde zurück nach Hause, um uns für den morgigen Tag, von Bad Tölz zur Tutzinger Hütte, zu regenerieren.

Sebastian Hehn und Andreas Hofmann am IsarstauseeSebastian Hehn und Andreas Hofmann am Isarstausee

 

 
Hier das lang ersehnte Video :)

Aug 192012
 

Die Brunnsteinhütte ist ein beliebtes Ausflugsziel zwischen Mittenwald und Scharnitz. Sie ist einfach zu erreichen und man wird durch einen tollen Ausblick belohnt! Da diese relativ kurze Tour extra als Kindergeeignet ausgewiesen ist, haben wir sie uns gleich vorgenommen. Fährt man von Mittenwald aus in Richtung Scharnitz, kommt man zu einem kleinen Parkplatz auf der rechten Seite, der extra für Besucher der Brunnsteinhütte gedacht ist. Dort haben wir geparkt: (N 47°24.511′ E 11°15.553′).

Nach Überquerung der viel befahrenen Hauptstraße geht es auf einem breiten Schotterweg in Richtung Brunnsteinhütte (Zeitangabe 2:00 Std.)
Wegweiser-Brunnsteinhuette

Der Weg geht an Wiesen vorbei und die Steigung nimmt schnell zu. Es wird nun richtig Steil, der Schotter wird grober aber der Weg bleibt breit und gut begehbar.
Weg-zur-Brunnsteinhuette

Insgesamt sind rund 540 Höhenmeter zu bewältigen. Nach einiger Zeit gelangten wir dann zu einer Weggabelung, die sehr nahe an der Sulzeklamm-Hängebrücke liegt. Diese sollte man unbedingt ansehen und ausprobieren.
Wegweiser
Sulzeklamm
Sulzeklamm-Schild
Sebastian-Hehn-Sulzeklamm

Der Weg schlängelt sich von nun ab von rechts nach links und umgekehrt. Ein Pilzgeruch liegt in der Luft und große Pilze säumen den immer steiniger werdenden Weg.
Die Ausblicke werden schöner und immer mehr der Schönheit des Karwendel kommt zum Vorschein.
Karwendelblick
An der Brunnsteinhütte (N 47°24.816′ E 11°16.720′) angelangt gibt es genügend Erfrischungen und Speisen die man bei genialer Aussicht genißen kann.
Brunnsteinhuette-von-unten
Blick-von-Brunnstein
Blick-vom-Brunnstein-4
Blick-vom-Brunnstein-3
Blick-vom-Brunnstein-2

Der Abstieg erfolg auf gleichem Weg wie der Aufstieg, er dauert in etwa 1:15 Std.

Interessant zu wissen ist, dass die Hütte eine Selbstversorgerhütte ist – der Strom wird komplett über Photovoltaik erzeugt, ein Pflanzenölmotor unterstützt dies bei Bedarf. Für die kleinen Wanderer ist ein Spielplatz und ein Streichelzoo eingerichtet.

Hier die Strecke bei GPSies:

Download hier:
GPSies - Wanderung zur Brunnsteinhütte

 

Meine Buchtipps zum Thema: